Dankbarkeit · Glaube · Leben

[MaM]#4 – Von der Selbstverständlichkeit der Dinge 

Letzte Woche wurde mir erneut bewusst, wie selbstverständlich die Dinge in meinem Leben eigentlich sind: nämlich gar nicht. Mein Mann hatte einen Unfall mit unserem Auto; ihm ist ein LKW aufgefahren. Gott sei Dank (und das ist hier wörtlich zu nehmen) ist weder ihm, noch unserem Auto etwas Schlimmeres passiert. Und danach war ich einfach dankbar, dass das so war – schließlich hätte das Ganze mit ein paar anders gelegten Komponenten auch schlimmer ausgehen können. 

Und da ist mir einfach neu klar geworden: Nichts, und zwar wirklich nichts, in meinem Leben ist selbstverständlich. Nicht, dass meine Lieben abends alle wieder gut in ihr Zuhause kommen. Nicht, dass ich selbst das tue. Mein Job ist nicht selbstverständlich, meine Wohnung, meine Gesundheit, mein Essen auf dem Tisch, meine Schuhe an den Füßen- für all das gibt es genügend Gegenbeispiele von Menschen, die eben genau diese Dinge nicht haben. Und da kommen wir (mal) wieder bei der Dankbarkeit an. 

Ja, es gibt Dinge in meinem Leben, die nicht gut laufen. In eurem wahrscheinlich auch. Und gern fokussiert man diese Dinge. Aber über die Dinge, die uns fehlen, gibt es eben so unendlich viele, nicht selbstverständliche Dinge hinaus, die wir ja schon haben. Und dafür darf und soll man einfach dankbar sein. 

Das hier ist ein Artikel, den die liebe alltagsstueckwerk auf ihrem Blog verlinkt hat (sie führt einen Blog mit dem Fokus auf Dankbarkeit- schaut gern mal vorbei). Die in dem Artikel genannten Studien zeigen auf, was Dankbarkeit für positive Auswirkungen hat – der Artikel wurde völlig unabhängig vom christlichen Glauben geschrieben. Interessant finde ich hier einfach, dass Forscher bestätigen, was die Bibel schon seit zweitausend Jahren lehrt: Sei dankbar für die guten Dinge in deinem Leben. 

Und ich bin sehr dankbar, dass ich jemand habe, an den ich meine Dankbarkeit richten kann. Schließlich frage ich mich bei der obigen Studie, wem die Menschen denn danken sollen, wenn sie nicht Gott in ihrem Leben haben. Dem Schicksal? Mutter Erde? Alles sehr wage. Ich weiß, von wem die guten Dinge in meinem Leben kommen- und wem ich die nicht so guten Dinge hinlegen darf: Gott. 

Lasst uns diese Woche bewusst dankbar sein. Dankbarkeit wird die schlechten Dinge im Leben nicht minimieren, aber sie ändert das Herz und den Blick auf Dinge. Und wenn man Dankbarkeit bewusst praktiziert, fällt es irgendwann nicht mehr schwer, auch in nicht so guten Situationen etwas positives zu finden. Mit der Dankbarkeit ist es wie mit allem: Übung macht den Meister. 

Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 

1. Thessalonicher 5,18

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8 Kommentare zu „[MaM]#4 – Von der Selbstverständlichkeit der Dinge 

  1. Danke für diesen Beitrag! Schön zu hören, dass dein Mann so bewahrt wurde.Man konzentriert sich wirklich viel zu oft auf das negative! Ich versuche diese Woche mal genauer auf die kleinen Dinge zu achten für die ich dankbar bin.Gott segne dich ❤

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  2. Ein sehr wichtiges Thema! Meine Mutter sagte mir, als ich noch klein war und mir jemand etwas gutes tat: Was sagt man? Ich wusste genau was sie meinte und ich sagte: „Danke!“ Doch dieses Lernen hört da nicht auf. Auch später musste ich es immer wieder lernen dankbar zu sein. Wie gut, dass uns hier die Bibel immer wieder dazu auffordert dankbar zu sein. Und wir Christen haben doch allen Grund Gott zu danken, zu jeder Zeit, an jedem Ort, in jeder Situation. Nicht immer für das was uns widerfährt, aber immer für das was Jesus für uns getan hat. Danke für diesen Beitrag!

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