Christsein · Glaube · Impuls

[Montagsimpuls] #10- Liebe deine Feinde 

Nervige Situationen im Alltag kennt wahrscheinlich jeder. Manchmal werden solche Situationen ja von Menschen ausgelöst. Menschen, die komisch reagieren, die vielleicht aus unersichtlichen Gründen genervt oder sogar unfreundlich sind. Ich muss das jetzt nicht weiter ausführen, ihr kennt das alle. 

Irgendwie ist dann schell der Impuls zum ebenfalls genervt oder unfreundlichen reagieren da. Man hat ja schließlich Grund dazu. „Soll die Person doch merken, dass das jetzt echt daneben war!“ Auch das kennen wahrscheinlich die meisten. Man ist verletzt und würde einfach gern zurück-schießen.

Dieser Impuls ist da und er ist menschlich. Wahrscheinlich lässt er sich auch nicht einfach abstellen. Die Frage ist eher, was man daraus macht. Der Intuition folgen? Oder doch nicht? 

In der Bibel gibt es viele Stellen, die von Feindesliebe sprechen. Und auch wenn wir Menschen, die uns „blöd kommen“, vielleicht nicht direkt als Feinde bezeichnen würden, ist das Prinzip trotzdem gut auf solche Menschen anwendbar. Und das heißt: Mach es ihnen schwer, dich schlecht zu behandeln, weil du sie trotz allem gut behandelst. Vergelte Böses mit Gutem. Vergib ihnen. Tue Ihnen Gutes. 

Und das ist wirklich oft schwer und herausfordern. Ganz ehrlich? Bei mir klappt das nicht immer. So ein Verhalten liegt einfach nicht im Blut- aber es liegt in unserer Berufung, Jesus ähnlicher zu werden. Das heißt: üben, üben, üben. Und Gott in solchen Situationen um seine Hilfe bitten- denn das ist das stärkste Mittel gegen unfreundliche und ungerechtfertigt genervte Mitmenschen. 

Falls dir diese Woche solche „Alltagsfeinde“ begegnen, versuche bewusst, das Prinzip der Feindesliebe auf sie anzuwenden. Sieh in den Menschen, was sie sind: Von Gott geliebte Geschöpfe. 


Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! – Lukas 6,27&28

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6 Kommentare zu „[Montagsimpuls] #10- Liebe deine Feinde 

  1. Viel Mut weiter lebendiger Fisch zu sein und gegen den Strom zu schwimmen im Gutes tun, auch an Menschen, die so reagieren – ich tue sie meist mit auf meine Gebetsliste und dann verändert sich auch mein Verhalten gegen sie: Gal 6,10 Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben.

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  2. Ein sehr schöner Impuls! In der Tat, habe ich genau dieses diese Woche umgesetzt – wie passend, dass ich jetzt Deinen Eintrag lese.
    Es ist nicht immer leicht, „Bösem“ mit „Gutem“ zu begegnen, aber diese Woche habe ich es geschafft und war echt stolz auf mich.

    Gefällt 1 Person

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